0
 

Zielsetzung

Das Leben in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft kann dementiell erkrankte Menschen darin unterstützen, ihre Fähigkeiten und damit ihre Lebensfreude zu erhalten. In dieser Wohnform werden fehlende soziale Kontakte, Antriebsarmut und der Verlust von Alltagsfähigkeiten aufgefangen und zum Teil wieder reaktiviert.

Längst wird dem sozialen Umfeld und der alltäglichen psychosozialen Begleitung dementiell erkrankter Mitmenschen eine therapeutisch maßgebliche Bedeutung zugesprochen. Insbesondere die Möglichkeit, lebenslange Gewohnheiten und erworbene alltagspraktische Fähigkeiten so lange wie möglich beizubehalten sowie das tägliche Miteinander einer sozialen Gemeinschaft, in der persönliche Einschränkungen nicht als störend empfunden werden, sind hier maßgebend.'

In einer überschaubaren, familienähnlichen Gemeinschaft individuell anerkannt, angesprochen und gefragt zu sein bietet den Betroffenen einen Bezugsrahmen, in dem sie ihre Persönlichkeit und Orientierung besser stabilisieren können. Die Unterstützung und Anregung durch fachlich geschulte Alltagsbegleiter vermittelt zusätzlich Sicherheit im Handeln und eröffnet die Möglichkeit, therapeutisch begründete Angebote wie Singen, Gedächtnistraining oder Gymnastik zu nutzen.

Die Gestaltung des Alltags- und Freizeitangebotes orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Mieter. Aufgabe der Mitarbeiter ist es, die Mieter einfühlsam und validierend zu motivieren sich am Gelingen des gemeinsamen Alltags zu beteiligen und sie dabei zu unterstützen.

Die Betreuungskräfte und die Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste stehen in engem Kontakt mit den Angehörigen und Bezugspersonen. Hier ist der kontinuierliche Austausch und die Zusammenarbeit sehr erwünscht und förderlich.
 
 
Seitenanfang
Diese Website verwendet Cookies. In diesen werden jedoch keine personenbezogen Inhalte gespeichert. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu Weitere Informationen
VERSTANDEN